Wann ist es eine Gutschrift und wann eine Rechnung?

Wann ist es eine Gutschrift und wann eine Rechnung?

Werden Rechnungen korrigiert, geschieht dies nicht mehr durch eine Gutschrift, sondern durch eine Rechnungskorrektur oder Stornorechnung.

Wird aufgrund von zu hohen, geleisteten Vorauszahlungen des Kostenträgers auf der Rechnung ein negativer Endbetrag aufgewiesen, handelt es sich auch um eine Rechnung. Die Bezeichnung Gutschrift wäre falsch. Genau genommen ist es eine Rechnung, mit Verrechnung geleisteter Vorauszahlungen. Dies nennt man dann Abrechnung.

Auch bei den Nebenkosten wird abgerechnet. Die tatsächlichen Kosten abzüglich der Vorauszahlung ergeben die Nebenkostenabrechnung. Ein negativer Rechnungsbetrag bedeutet, dass dieser Betrag zurück überwiesen wird.

Die Gutschrift ist im umsatzsteuerlichen Sinne wie eine umgekehrte Rechnung z.B. bei Provisionszahlungen. Der Geldempfänger stellt dabei keine Forderung wie bei einer Rechnung, sondern der Schuldner löst aktiv eine Zahlung mit positivem Betrag aus.

FJ - 26.07.2019